»Star Wars«-Serie »Andor« bei Disney+: Proletarier zu Sternenkriegern

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[] Neue »Star Wars«-Serie »Andor« Proletarier zu Sternenkriegern

Jedi-Ritter, Sith-Lords und »Macht«-Brimborium spielen mal keine Rolle: Die Serie »Andor« würdigt die Marginalisierten des großen Sternenkriegs. Eine lohnenswerte, aber auch riskante Revolution im »Star Wars«-Kosmos.

21.09.2022, 15.27 Uhr

Diego Luna als Titelheld in »Andor«: Entwurzelter Drifter

Foto: Des Willie / Lucasfilm / Disney+

Wer im epischen Gefecht zwischen Rebellen und Imperiumstruppen, den Antipoden des »Star Wars«-Universums, obenauf bleiben will, braucht einen langen Atem. Fans der Fantasy-Saga wissen das spätestens, seit Franchise-Eigentümer Disney den von George Lucas in den Siebzigerjahren erdachten Stoff schamlos ausbeutet und aus dem epischen Kino heraus in immer kleinere Streaming-Fragmente zersplittert.

Vielleicht ist es da ganz passend, dass man auch beim Start der neuen Serie »Andor« an diesem Mittwoch etwas Geduld braucht. Wer nur die erste von zunächst drei verfügbaren Episoden schaut, wird vermutlich nicht sehr überwältigt sein. Erst mit Folge zwei und drei verdichten sich die mit vielen Dialogszenen zunächst etwas ungelenk aneinandergeschraubten Handlungsbalken der ersten halben Stunde zu einem schlüssigen und letztlich soliden Plot-Gebäude. Zusammen genommen funktionieren die drei Episoden wie ein Pilotfilm. Auch die weiteren Episoden der auf zwei Staffeln mit je zwölf Folgen angelegten Serie sollen immer wieder in solche Triples gegliedert werden, heißt es.

Polizeikräfte imperialer Großunternehmen in »Andor«: Anmutung kolonialer Truppen

Foto: Lucasfilm / Disney+

Ein etwas gewagtes Konstrukt, zumal in Zeiten schwindender Aufmerksamkeit beim inflationär mit Inhalten bombardierten Streaming-Publikum. Doch Showrunner Tony Gilroy pochte früh darauf, dass seine Serie, für die er das Worldbuilding übernahm und zahlreiche Drehbücher schrieb, vieles anders machen wollte als gewohnt. Der Autor der rasanten »Bourne«-Thriller und Regisseur des bisher härtesten und schmutzigsten »Star Wars«-Films »Rogue One« ließ sich nach dessen überraschenden Kassenerfolg von Produzentin Kathleen Kennedy eine Carte Blanche geben, um etwas Neues auszuprobieren: eine »Star Wars«-Serie für Erwachsene, die eher auf ein panoramisches, weniger explosives Narrativ setzt. Edle Jedi-Ritter oder faschistoid-finstere Sith-Lords spielen in »Andor« ausnahmsweise mal keine große Rolle, ebenso wenig wie das pseudoreligiöse Brimborium um die spirituelle »Macht«. Allein die allgegenwärtigen Droiden, allen voran ein tollpatschiges Modell namens »Bee«, scheinen im grundsätzlich bedrückenden Szenario als Niedlichkeitsverstärker zu dienen.

Gesprochen wird mit mehr oder minder starken britischen Akzenten

Mit dickensianischer Verve und viel Arbeiterklassen-Kolorit widmet sich »Andor« den Marginalisierten im Maschinenraum des großen Sternenkrieges. Erzählt wird die Vorgeschichte des späteren Rebellen-Anführers Cassian Andor (Diego Luna), der bekanntlich in »Rogue One« die Pläne des imperialen Todessterns stiehlt und, wie alle anderen Hauptfiguren auch, am Ende des Films sein Leben verliert. »Andor« zeigt ihn nun als entwurzelten Drifter, der sich in den Slums intergalaktischer Industriestädte als Technologie-Hehler durchschlägt. Seine eigentliche Mission: Er will seine kleine Schwester wiederfinden, von der er einst auf seinem Heimatplaneten Kenari getrennt wurde. Er selbst wurde als Junge von Widerstandskämpfern verschleppt und in ein Nomadenleben geworfen. Das Schicksal seines indigenen Familienstammes ist unklar, nachdem es offenbar auf Kenari einen apokalyptischen Bergbau-Unfall gegeben hat.

Anfangsszene von Episode eins: Im falschen Science-Fiction-Film?

Foto: Lucasfilm / Disney+

Szenen, die in den schmutzigen Metallverarbeitungsanlagen oder in den Arbeitervierteln von Ferrix spielen, und Rückblicke in die durch industriellen Raubbau zerstörte Natur Kenaris suggerieren das Bild eines rücksichtslos unterjochenden Kolonial-Imperiums, das nicht nur Kontinente unterwirft, ausbeutet und deren Bewohner versklavt, sondern ganze Planeten. Die Uniformen der Statthalter und Polizeikräfte imperialer Großunternehmen, die alsbald Jagd auf Cassian Andor und seine Komplizen machen, sind im bekannten »Star Wars«-Schnitt gehalten, ihre Färbung mit roten und blauen Akzenten stellt aber Sinnzusammenhänge zu britischen Kolonialtruppen im 19. Jahrhundert her, gesprochen wird zudem in allen Klassen dieser Gesellschaft mit mehr oder minder starken britischen Akzenten.

Die Naturvolk-Anmutung von Andors Sippe auf Kenari wie auch die Urwaldlandschaft des Planeten stellt visuelle Verbindungen zur Eroberung Südamerikas durch Spanien und Portugal her, die Kleidung der Indigenen scheint aber auch in ehemalige südasiatische Kolonien zu deuten. Das sind starke, für eine eskapistische Fantasy-Serie sehr radikale Verweise in die reale Historie, zugleich wird »Andor« dadurch zum Spiegel aktueller Debatten über Geflüchtete, Kriegsvertriebene und die Aufarbeitung kolonialer Gräueltaten.

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Es sollte um echte Menschen gehen, sagte Gilroy kürzlich dem US-Branchenmagazin »Variety«. »Star Wars« habe sich bisher zumeist um eine königliche Familie gedreht. »Das war toll. Aber es gibt Milliarden anderer Wesen in dieser Galaxie. Es gibt Klempner und Kosmetikerinnen! Wie sehen deren Leben aus? Die Revolution betrifft sie genauso wie alle anderen. Warum nicht den ›Star Wars‹-Kanon als Wirtsorganismus für absolut realistische, leidenschaftliche und dramatische Geschichten nutzen?« Statt auf die digitale Studiotechnik von Disney zu setzen und Schauspieler vor Greenscreens oder dem virtuellen LED-Theater »The Volume« agieren zu lassen, ließ Gilroy die verwinkelten Gassen und heruntergekommenen Fabrikanlagen auf Ferrix tatsächlich als begehbaren Set bauen, damit es sich greifbarer und authentischer anfühlt. Beeindruckend zeigt sich das in einer Wand, an die Arbeiter in den Scrapyards nach Feierabend ihre unförmigen, abgewetzten Handschuhe hängen. Jedes individuell geformte und gefärbte Paar ist echt.

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All diese ehrenwerten Details und Ansprüche ergeben jedoch noch keine spannende Serie. Nach zwei Staffeln »The Mandalorian« (zunächst noch aufregend), »The Book of Boba Fett« (schon ganz schön schnarchig) sowie »Obi-wan Kenobi« (gähn) und diversen Animations-Ablegern ist fraglich, wie groß die Geduld selbst interessierter Zuschauer und Zuschauerinnen ist, sich in die elaborierte Welt von »Andor« einzufinden.

Zumal man sich gleich zu Beginn im falschen Science-Fiction-Film wähnt: Diego Luna schleicht im Trenchcoat durch den strömenden Regen einer finsteren, dystopischen Großstadtnacht und betritt ein neonkühles Bordell, deren Chefin, ebenso wie der Rest der Szenerie, wie aus »Blade Runner« entsprungen wirkt. Der erste Auftritt von »Bee«, kurvend und krakeelend durch Schrottlandschaften, lässt an Pixars drolligen Roboter »Wall-e« denken: Von der Originalität, die Gilroy behauptet und die sich im Zuge des Piloten-Triples allmählich entfaltet, fehlt zu Beginn also auch dank der behäbigen Regie (von »Utopia«-Vergurker Toby Haines) noch vielerlei Spur. Die Proletarier-Saga »Andor« verlangt auch vom »Star Wars«-Publikum eiserne Arbeitsmoral.

»Andor«: Ab 21. September bei Disney+

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